Die aktuellen Baumaßnahmen des WVS

Der WVS garantiert seinen Kunden eine einwandfreie Trinkwasserversorgung und eine ebenso reibungslose Abwasserentsorgung – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Dazu ist es wichtig, die Trinkwasser- und Abwasserleitungen in der Region in Schuss zu halten. In vollem Gange sind deshalb die Bauarbeiten auf den Baustellen des WVS. Der Wirtschaftsplan 2017 ermöglicht dem Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen in diesem Jahr die konsequente Fortsetzung des Sonderprogramms „Anschluss ländlicher Raum“. Damit können die Fördermaßnahmen in den Orten Merkers, Möhra, Oechsen, Neidhartshausen sowie Zella und Empfertshausen bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Kurz vor dem Sommer lohnt sich deshalb ein Einblick in aktuelle Bauvorhaben des Wasser und Abwasser-Verbandes Bad Salzungen (WVS).

In Neidhartshausen wurden im März die Bauarbeiten für den Anschluss Zella und Empfertshausen an die Kläranlage Neidhartshausen nach der Winterpause wieder aufgenommen.

Neidhartshausen Kläranlage Neidhartshausen Kombibauwerk

Bereits vor dem Plan liegt der Bau des Kombibauwerkes mit Drosselschacht und Pumpwerk rechts der Felda. Auf der anderen Seite der Felda nimmt die Kläranlage Neidhartshausen ihre Form an. „Wenn alles gut geht wird bis Ende 2017 die Kläranlage funktionsfähig und eine Ableitung der Abwässer von Zella und Empfertshausen zur Kläranlage Neidhartshausen möglich sein“, so Heiko Pagel, WVS-Werkleiter.

Möhra West Bis Ende der ersten Jahreshälfte werden das Abwasserpumpwerk und Regenüberlaufbecken in Möhra West in Betrieb genommen. Damit wird neben dem östlichen auch der westliche Teil Möhras an die Kläranlage Barchfeld angeschlossen. „Dann feiern wir die Einweihung der Anlagen mit einem Tag der offenen Tür für alle Interessierten“, versichert Pagel.

In Oechsen werden das Trennsystem und das Schmutzwasserpumpwerk in der Scharnhorstraße ebenfalls planmäßig fertiggestellt. Die neue Kläranlage in Oechsen, eine Scheibenkörpertauchanlage, wurde bereits im November 2016 in den Probebetrieb genommen. In Kaltensundheim in der Feldastraße sind die Bauarbeiten für den Kanal- und Trinkwasserleitungsbau abgeschlossen. Nun wird in der Gerthäuser Straße der geplante Kanalbau fortgesetzt. In der zweiten Jahreshälfte sind auch in Kaltensundheim die Bauarbeiten fertiggestellt.

Regenüberlaufbecken Merkers Für den Anschluss Merkers an die Kläranlage Bad Salzungen werden derzeit am Kieselbacher Weg das neue Regenüberlaufbecken und das Pumpwerk maschinen- und elektrotechnisch ausgestattet. Nachdem das Außengelände wiederhergestellt ist werden auch hier die Anlagen im Juni in Betrieb genommen.
Bad Salzungen Lindentor-Steinweg

Planmäßig verlaufen auch die Arbeiten des WVS in Bad Salzungen. In den Straßen Lindentor und Steinweg wurden neue Wasser- und Abwasserleitungen verlegt. In der Pleßstraße erfolgen die vorbereitenden Tiefbauarbeiten für den Trinkwasser- und Kanalleitungsneubau.

Mit Ende des Jahres wird auch der grundhafte Ausbau in der Straße Am Lindenberg im Ortsteil Kloster planmäßig fertigstellt. Von der Eisenacher Straße bis zum Straße Am Berg wurden bereits ca. 180 Meter Mischwasserkanal verlegt und die dazugehörigen Hausanschlüsse hergestellt.

Im Abwasserförderprogramm 2017 des Freistaates Thüringen sind außerdem die Maßnahmen Kläranlage und Stauraumkanal in Geisa Ortsteil Bremen, der Verbindungssammler von Kieselbach nach Merkers mit Pumpwerk und Regenrückhaltebecken sowie der Anschluss von Fischbach und Diedorf an die Kläranlage Kaltennordheim. „Der Fördermittelbescheid für Kieselbach liegt uns bereits vor, sodass wir noch in 2017 die Bauarbeiten aufnehmen können. Wir rechnen auch damit, dass uns der Fördermittelbescheid für Bremen im Juni vorliegen wird und wir den Fördermittelbescheid für Fischbach im zweiten Halbjahr dieses Jahres erhalten“, so Pagel.

Wenn der Wasser und Abwasser-Verband jährlich an mehreren Standorten gleichzeitig Kanäle und Versorgungsleitungen repariert oder erneuert, lassen sich Störungen leider nicht immer vermeiden. Es wird jedoch versucht, Unannehmlichkeiten zu beseitigen oder zumindest so gering wie möglich zu halten. Der WVS bedankt sich bereits im Vorfeld für das entgegengebrachte Verständnis der Anwohner und steht für Rückfragen gerne zur Verfügung.