Bauprojekt abgeschlossen: Geisa, OT Spahl, Kettener Straße

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Die nunmehr abgeschlossene Baumaßnahme im Geisaer Ortsteil Spahl war eine Gemeinschaftsmaßnahme des Wasser und Abwasser-Verbandes Bad Salzungen (WVS), dem Straßenbauamt Südwestthüringen und der Stadt Geisa im Rahmen der Dorferneuerung. Der WVS hat von der Reinhardser Straße kommend, über die Kettener Straße und die Straße „Zum Sohl“ ein Kanal-Trennsystem errichtet.

Ein Schmutzwasserkanal zur Ableitung der Abwässer der anliegenden Grundstücke und ein Regenwasser-Kanal zur Ableitung des Regenwassers der Ortslage sind entstanden. Außerdem wurde eine zentrale Einleitstelle in das Gewässer Geisa geschaffen. Eine Besonderheit ist, dass sogenannte Kombischächte zum Einsatz gekommen sind. Diese ermöglichen, dass Regen- und Schmutzwasser zusammen durch nur ein Schachtbauwerk geleitet werden können.

Am 17.12. hat nun die feierliche Übergabe des erfolgreich abgeschlossenen Bauprojektes stattgefunden. Im Jahr 2015 wird die Neuordnung des unterirdischen Bauraumes in Spahl ihre Fortsetzung in der Reinhardser Straße finden.

 

Zahlen, Daten, Fakten kurz zusammengefasst: 

Bauzeit: April bis Dezember 2014

Auftraggeber: Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen

Baufirma: Baugesellschaft Ulstertal Geisa

Planungsbüro: Architekturbüro Kraus GbR und Planungsbüro Bad Salzungen

Techn. Daten: Trennsystem gemäß überarbeitetem GEP, zentrale Einleitstelle in das Gewässer Geisa, Möglichkeit zur Verlegung eines Verbindungssammlers entlang des Gewässers, ca. 560 m Schmutzwasser-Kanal DN 200 Steinzeug, ca. 500 m Regenwasser-Kanal DN 300-600 PP, DN 700 Stahlbeton+

Kosten: Bau ca. 500 T €, Honorar ca. 60 T €

 

Heiko Pagel

Werkleiter

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